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Eine junge Frau sitzt vor einem Laptop. Sie hat einen Stift in der Hand und vor ihr auf dem Schreibtisch liegt eine Zeitung.

Tipps für deine Bewerbung: ein richtig guter Auftritt

Falsche Bescheidenheit ist bei einer überzeugenden Bewerbung definitiv fehl am Platz. Übertreiben darfst du aber auch nicht. Wir zeigen dir, was du bei Anschreiben und Lebenslauf beachten solltest.

Deine Ausbildung ist fast geschafft und du überlegst, wie es weitergeht? Du hast viele Möglichkeiten – zum Beispiel könntest du den Salon wechseln oder eine Weiterbildung im Kosmetikbereich machen. Wie auch immer du dich entscheidest: Mit einer überzeugenden Bewerbung kommst du deinem Ziel einen großen Schritt näher.

Die richtige Reihenfolge: online und offline

Deine Bewerbung besteht aus einem Anschreiben, dem Lebenslauf, Zeugnissen sowie möglichen Arbeitsproben. Das Anschreiben gehört nicht in die Bewerbungsmappe, es liegt lose auf deiner Bewerbungsmappe auf. In der Mappe selbst ist der Lebenslauf als erstes, die Anlagen anschließend eingeheftet. Die gleiche Reihenfolge gilt auch für die Online-Bewerbung. Hier ist dein Anschreiben Inhalt der E-Mail, die folgenden Dokumente werden in einem zusammenhängenden PDF gebündelt als Anhang versendet.

Werbung in eigener Sache: Das Anschreiben

Das Anschreiben ist das wichtigste Dokument deiner Bewerbung. Es sollte nicht länger als eine Seite sein. Im Anschreiben erklärst du mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein, warum genau du die richtige Person für die ausgeschriebene Stelle bist. Wichtig ist dabei, dass du nicht einfach deine beruflichen Stationen nacherzählst – die kann dein pozentieller Chef oder die potenzielle Chefin im Lebenslauf nachlesen.

Viel mehr solltest du im Anschreiben Fragen wie diese beantworten: Warum macht es dir Spaß, im Friseurberuf zu arbeiten? Was kannst du besonders gut? Warum würdest du perfekt in das Konzept des Salons passen? Wo möchtest du beruflich nach deiner Ausbildung hin und warum passen deine Ziele perfekt zur neuen Arbeitsstelle? Der Text sollte deine Vorzüge betonen. Doch du musst aufpassen: Glatte Lügen, zum Beispiel dass du bestimmte Färbetechniken gelernt hast, obwohl du sie nie gezeigt bekommen hast, kommen früher oder später heraus. Halte dich an die Wahrheit, du hast auch so eine Menge zu bieten!

Alles schön geordnet: Der Lebenslauf

Der Lebenslauf besteht aus einem Bewerbungsbild, deinen Kontaktdaten, den Stationen deiner schulischen und beruflichen Ausbildung sowie besonderen Kenntnissen. Hier führst du also zum Beispiel auf, wann und wo du deinen Schulabschluss und deine Ausbildung gemacht, welche Lehrgänge du besucht hast, welche Sprachen du sprichst und welche Hobbys du hast. Die Hobbys sollten am besten etwas mit deinem Job zu tun haben: Auch wenn du gern Bücher liest, ist es für deine Bewerbung interessanter, dass du außerdem ein Frisuren-Blog betreibst.

Die Informationen ordnest du in einer Tabelle chronologisch: links die Zeitangaben in Monaten, rechts die Fakten. Die aktuelle Tätigkeit, also in deinem Fall die Ausbildung, steht ganz oben. Worauf du außerdem achten solltest: Dein Lebenslauf darf keine zeitlichen Lücken haben. Du hast drei Monate auf den Beginn deiner Ausbildung gewartet? Dann darfst du diese Zeit nicht einfach unterschlagen. Hast du beispielsweise gejobbt, ein Praktikum oder eine längere Reise gemacht, solltest du auch das im Lebenslauf erwähnen.

Nicht kleckern sondern klotzen: Zeugnisse und Arbeitsproben

Zu deiner Bewerbung gehören auch die sogenannten Anlagen – das sind Kopien deiner Schulabschlusszeugnisse, Ausbildungszeugnisse, Praktikums- und Lehrgangsnachweise. Sie zeigen: Du bist ausreichend qualifiziert, um dich für den Job oder die Weiterbildung zu bewerben. Du beschäftigst dich auch in deiner Freizeit mit Frisuren und Make-up? Umso besser! Zeig dein besonderes Interesse an dem Beruf, indem du einige ausgewählte Bilder deiner Kreationen als Arbeitsproben mitschickst.

Der letzte Schliff

Fast geschafft! Bevor du die Bewerbung abschickst, solltest du die Dokumente noch einmal auf Rechtschreibung prüfen. Wichtig ist auch, dass du das Anschreiben und den Lebenslauf unterschreibst. Solltest du dich online bewerben, reicht es aus, den Namen in Großbuchstaben oder Kursivschrift unter die Dokumente zu setzen.

19.10.2015

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