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Drei junge Männer in Barbier-Schürzen lächeln in die Kamera. Symbolbild für Freundschaft am Arbeitsplatz.

Wollen wir Freunde sein?

Im Sandkasten war das irgendwie einfacher: Freundschaften schließen. Wie das auch heute noch funktioniert und ob du im Salon einen Freund oder eine Freundin fürs Leben finden kannst, erfährst du hier.

Freundschaften tun gut

Sie machen das Leben einfach schöner: Freundschaften steigern das Selbstbewusstsein, sind gut für das Immunsystem und sollen sogar die Lebensdauer verlängern. Im Schnitt haben Deutsche 3,7 enge Freunde und Freundinnen und 11 Personen im erweiterten Freundeskreis, belegt eine Studie von YouGov.

Allerdings verlieren sich viele Freundschaften im Laufe der Jahre und es wird zunehmend schwieriger, neue zu schließen. Schuld daran sind oft Umzüge, neue Partnerschaften oder der Übergang ins Arbeitsleben.

Smalltalk ist erst mal auch okay

Um neue Freundschaften zu schließen, gibt es nur einen Weg: Du musst auf andere zugehen. Selbst eine einfache Einladung auf einen Kaffee fällt dir schwer? Dabei ist der Anfang einer Freundschaft ganz einfach.

Bei 90 Prozent aller ersten Treffen geht es nur um Themen wie das Wetter oder Bahnverspätungen – und das ist auch völlig okay. Wichtig ist, offen und neugierig zu sein, also trau dich!

Vertrauen kommt von selbst

Aus einer Bekanntschaft wird Freundschaft, wenn du dich mit einer Person über alles unterhalten und dich immer auf sie verlassen kannst. Bei Kindheitsfreunden oder -freundinnen ist die nötige Vertrautheit schon durch gemeinsame Erlebnisse entstanden.

Um einen neuen Menschen richtig kennenzulernen, kannst du zum Beispiel gemeinsam alte Fotoalben durchblättern oder die Heimatstadt zeigen.

Der Arbeitsplatz ist DER Treffpunkt für neue Freundschaften

Fast die Hälfte ihrer aktuellen Freunde und Freundinnen haben die Deutschen auf der Arbeit kennengelernt. Während der Ausbildung oder auf einer weiterführenden Schule wurden je 22 Prozent der Freundschaften geschlossen und weitere 21 Prozent bei Hobbys.

Heißt für dich: Schau dich im Salon und in der Berufsschule mal genauer nach Lieblingsmenschen um. Immerhin habt ihr ähnliche Interessen. Außerdem machen die Arbeit oder der Unterricht dann doppelt so viel Spaß.

Achtung: Arbeitsfreundschaften brauchen Fingerspitzengefühl

Muss nicht sein, kann aber passieren: Bei Freundschaften auf der Arbeit kann es zu Vergleichen und Rivalität zwischen dir und deinen Kolleginnen und Kollegen kommen. Dann kann das tägliche Aufeinandertreffen unangenehm werden. Überleg dir also genau, wem du dich anvertraust.

Wenn du dich mit Vorgesetzten anfreundest, solltest du mit Bedacht vorgehen. Gerade bei den Themen Gehalt, Arbeitsaufteilung oder beim Umgang mit Fehlern kann es schnell zu Neid und Spannungen im Team kommen. In diesem Fall solltest du ein offenes Gespräch mit den Betroffenen führen.

 

01.07.2019

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