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Kleidungsstücke sauber sortiert.

Rein in den Schrank

Was gehört in den Kleiderschrank? Wie stellst du dir deine Garderobe richtig zusammen? Was brauchst du, um mit wenigen Teilen viele Outfits zu schaffen? Um zur perfekten Garderobe zu kommen, gibt es verschiedene Strategien.

Wenn du mit dem Ausmisten fertig bist, geht's ums Einräumen. Du weißt jetzt, was drin ist im Schrank. Aber reicht das? Ist das eine gute Basis für deinen Bedarf und vor allem für deinen Stil? Wie stellt man sich eine Basisgarderobe zusammen, damit man künftig nicht mehr ratlos vorm Schrank steht?

Das Kleiderschrank-Projekt

Eine grundsätzliche Herangehensweise bietet Anuschka Rees mit ihrem Buch "Das Kleiderschrank-Projekt". Sie ist Bloggerin, hat Sozialpsychologie studiert und beschäftigt sich seit Jahren mit der Komplexität menschlicher Entscheidungsprozesse. Also auch mit der Frage "Was soll ich nur anziehen?"

Das Buch ist voller Fragebögen und Übungen, die dabei helfen, die eigene perfekte Garderobe zusammenzustellen. Wichtig: Keine Uniformen shoppen, sondern auf Kombinierbarkeit achten. Außerdem soll die Garderobe zum Lebensstil passen.

Zu welchen Gelegenheiten trägst du deine Klamotten?

Deshalb überleg dir: Womit verbringe ich die meiste Zeit? Arbeit, ausgehen, Sport? Wer jedes Wochenende feiern geht, braucht vielleicht andere Klamotten als jemand, der sich am Wochenende mit Freundinnen und Freunden zum Spieleabend trifft.

Eine neue Garderobe braucht Zeit - und Geld

Mit den Entscheidungshilfen erkennst du, was im Schrank noch fehlt an Basics und Key-Pieces, die deinen Stil besonders gut repräsentieren. Und die Outfitformeln und Anleitungen für Farbkonzepte helfen dir beim Kombinieren, damit du nie wieder vor der Frage stehst "Was soll ich nur anziehen?!"

Und natürlich geht’s auch ums Geld: Die Autorin hat Tipps, wie du gute, günstige Kleidung erkennst. Ganz wichtig: Eine neue Garderobe kann man nicht auf einmal shoppen. Das ist ein Prozess.

Das Experiment: Projekt 333

Wer beim Thema Kleiderschrank auf eine besondere Herausforderung steht, kann es mit dem Projekt 333 versuchen: 3 Monate lang mit nur 33 Kleidungsstücken auskommen, inklusive Schuhen, Jacke, Schmuck und Accessoires. Nur Sportklamotten, Schlafsachen und Ehering sind außen vor. Drei Monate lang trägt man nur diese 33 Teile (sie sollten also gut kombinierbar sein!).

Die Sachen, die man nicht anhatte, packt man erstmal weg. Nach drei Monaten stellt man sich dann eine neue 33-Teile-Kollektion für die nächste Saison zusammen. Die Idee zu dieser Fashion-Challenge hatte die Amerikanerin Courtney Carver. Und dieses Experiment hilft auch beim Ausmisten: Klamotten, die du in diesen drei Monaten nicht vermisst hast, kannst du dann getrost weggeben oder wegwerfen.

 

Bei der Kleidung überlässt du nichts mehr dem Zufall. Und sonst?

20.12.2017

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