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Junger Mann trägt einen Stapel Kleidung.

Raus aus dem Schrank

Hast du den ganzen Schrank voller "nichts anzuziehen"? Ziehst du immer nur dieselben Teile an? Dann ist es Zeit zum Ausmisten. Und dafür sind kalte Wintertage genau der richtige Zeitpunkt.

Du stehst morgens gefühlt stundenlang vorm Kleiderschrank?

Dann kann es sein, dass dir was richtig Schönes fehlt. Meistens ist aber eher zu viel vorhanden: Es sind einfach jede Menge Teile drin, die du ohnehin nicht mehr anziehst.

Zeit fürs Ausmisten - jetzt!

Dafür gibt’s verschiedene Strategien. Aber der Reihe nach: Räum erstmal alles raus aus dem Schrank – und sortiere die Klamotten dabei gleich auf drei Stapel:

  • Behalten
  • Kann weg
  • Weiß nicht

Und auch wenn es schwerfällt, sich von einem Teil zu trennen: Alles, was du mindestens ein Jahr nicht mehr anhattest, kann weg. Gleiches gilt für Klamotten, die dir nicht mehr gefallen, dir nicht mehr passen oder sich nicht kombinieren lassen. Ziel ist es, mit wenig Aufwand möglichst viele verschiedene Outfits zu schaffen. Wenn Knöpfe fehlen oder Reißverschlüsse klemmen, kannst du die Sachen zum Schneider bringen (oder selbst flicken).

Erinnerungsstücke einmotten

An einigen Erinnerungsstücken hängt dein Herz? Kein Problem: Das T-Shirt vom Schulabschluss, das Kleid vom ersten Date oder der Hoodie von der Lieblingsmannschaft können bleiben. Aber eben nicht im Schrank. Wenn du die Sachen nicht mehr anziehst, pack sie in eine Kiste und ab in den Keller oder auf den Dachboden damit. Ein Kleiderschrank ist für Kleider da, nicht für Erinnerungsstücke.

Was tun mit dem "Weiß-nicht-Stapel"?

Probiere alle Wackelkandidaten nochmal vor dem Spiegel an. Steht dir die Farbe wirklich? Fühlst du dich wohl darin? Sitzt das Teil oder zupfst du ständig daran herum? Kannst du es gut kombinieren? Wenn du eine der Fragen mit nein beantwortest, fliegt das Teil raus. Alle Welt redet von Entschleunigung und Detox. Vielleicht kannst du das Ausmisten ja als Kleiderschrank-Detox sehen. Das gilt übrigens auch, wenn eine Hose, ein Pulli oder eine Tasche besonders teuer waren. Der hohe Preis allein ist kein Grund dafür, ein Teil zu behalten. Und das Geld ist eh schon weg. Wenn du die Sachen nicht anziehst, kommen sie weg. Und du brauchst die Sachen ja auch nicht gleich wegzuwerfen ...

Was tun mit ausgemusterten Klamotten?

  • Mach die Klamotten zu Geld! Auf dem Flohmarkt, auf Kleinanzeigen-Portalen oder über Flohmarkt-Apps bekommt man für gute, gebrauchte Kleidung auch noch gutes Geld. Einige Läden nehmen gebrauchte Klamotten auch zurück und gewähren dafür Rabatt beim nächsten Einkauf. Du kannst dich auch mit Freundinnen und Freunden zu Kleidertauschpartys verabreden.
  • Teile, die noch in einem guten Zustand sind, kannst du auch spenden. Zum Beispiel im Sozialladen, bei der Obdachlosen- oder der Flüchtlingshilfe.
  • Was Flecken oder Löcher hat, landet am besten gleich im Altkleidercontainer. Die Sachen, die man dort abgibt, werden meist recycelt. Die Stücke vom "Behalten-Stapel" kannst du jetzt wieder einräumen. Ein gutes System ist das Sortieren nach Art und Farbe: T-Shirts zu T-Shirts, Hosen zu Hosen, Pullis zu Pullis. Wenn du Hosen auf Kleiderbügel hängst, sparst du Platz und vermeidest Falten.

Im nächsten Artikel bekommst du Tipps, wie du deine Garderobe so zusammenstellst, dass du mit wenigen Teilen möglichst viele Outfits kombinieren kannst.

Die Klamottenkiste ist aufgeräumt? Dann bist du jetzt fit für die echten Herausforderungen:

20.12.2017

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