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Drei WG-Bewohnerinnen und ein junger Mann in einer Küche. Viele Dinge und Laptops auf dem Küchentisch.

So klappt’s mit der WG

Schule vorbei und dein Ausbildungsplatz liegt in einer anderen Stadt? Dann wird's Zeit, von daheim auszuziehen. Damit's nicht zu einsam wird, ist eine Wohngemeinschaft genau das Richtige. Mit diesen Tipps überstehst du die härtesten WG-Castings.

Passt du zur WG?

Du suchst Leute, mit denen du in deiner Freizeit abhängen kannst und die ähnliche Hobbys wie du haben? Dann bewirb dich nicht für eine Zweck-WG, denn du wirst wahrscheinlich schnell enttäuscht sein, wenn alle ihr eigenes Ding machen. Das gilt aber auch umgekehrt: Du brauchst viel Zeit für dich und hast schon genügend Kontakte in der neuen Stadt? Dann sind WGs mit gemeinsamen Kochabenden oder wöchentliche WG-Partys wahrscheinlich nicht optimal.

Vorbereitet ins Gespräch

Du wurdest zum Kennenlernen in die WG eingeladen? Dann hast du die erste Hürde genommen. Breite dich auf dieses Gespräch wie auf ein Bewerbungsgespräch im Job vor. Beantworte dir vorab selbst die Frage: Warum sollte ausgerechnet ich das Zimmer bekommen?

Erwartungen abklären

Lass dir im Gespräch erklären, was die WG konkret sucht. So kannst du direkt darauf eingehen. Bleib dabei aber immer du selbst und mach keine Versprechungen, die du nach einem Einzug nicht halten kannst. Schließlich geht’s in den meisten Fällen nicht nur darum, dass sich alle Bad und Küche teilen. Es sollte ja auch menschlich passen. Damit die anderen sich ein gutes Bild von dir machen können, solltest du auch Persönliches von dir erzählen. Peinliche oder zu persönliche Dinge behältst du aber besser erstmal für dich.

Mögliche Streitpunkte ansprechen

Du schläfst gerne lang und bist vor 11 Uhr grundsätzlich nicht ansprechbar? Die anderen in der WG sind hingegen echte Frühaufsteher und singen zum Wachwerden laut unter der Dusche? Dann können daraus Konflikte entstehen. Sprich solche Punkte am besten schon beim ersten Kennenlernen an.

Der Mietvertrag

Beim Geld hört die Freundschaft schnell auf. Erkundige dich deshalb direkt, wie die Mietverhältnisse geregelt sind. Gibt es einen Hauptmieter, der einzelne Zimmer untervermietet, haben alle einen eigenen Mietvertrag mit dem Eigentümer oder der Eigentümerin der Wohnung oder gibt es einen Mietvertrag, in dem alle aus der WG eingetragen sind? Alles hat seine Vor- und Nachteile. Wenn du unsicher bist, kannst du dich dazu auch beim Mieterschutzbund beraten lassen.

Wir haben leider kein Zimmer für dich

Sei nicht enttäuscht, wenn du das Zimmer nach dem Casting nicht bekommst, denn für gewöhnlich schaut sich eine WG mehrere potenzielle Bewohnerinnen und Bewohner an, bevor sie sich für eine Person entscheiden. Sieh es mal positiv: Du hast Erfahrung gesammelt und kannst jetzt ganz entspannt ins nächste Gespräch gehen.

 

17.08.2017

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