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Eine Person macht Dehnübungen mit dem linken Beine. Man sieht nur den Bereich von der Hüfte bis zum Knie

Sommer, Sonne, Sportverletzung?

Im Sommer hast du viel Energie und Lust, dich an der frischen Luft zu bewegen. Damit du dich beim Sport nicht verletzt, gibt es ein paar Regeln zu beachten.

1. Achte auf die richtige Ausrüstung!

Jede Sportart erfordert spezielles Equipment - beim Joggen sind stabile Schuhe Pflicht, die einen guten Halt geben, beim Radfahren oder Klettern brauchst du beispielsweise einen Helm. Lass dich am besten in einem Sportgeschäft beraten.

2. Wärm dich auf!

Die Vorbereitungsphase ist wichtig, um dem Körper zu signalisieren: "Achtung, gleich wirst du gefordert!" Klassische Aufwärmübungen sind lockeres Einlaufen und Rückwärtslaufen, Ausfallschritte sowie der "Hampelmannsprung". Auch das Kreisenlassen von Armen und Handgelenken sowie von Beinen und Knöcheln hilft.

3. Bleib realistisch!

Wenn du für längere Zeit beim Sport pausiert hast, kannst du nicht einfach da weitermachen, wo du aufgehört hast, sonst überanstrengst du deine Muskeln und riskierst zum Beispiel einen Muskelfaserriss. Lieber langsam wieder rantasten - und den Körper an die sportliche Belastung gewöhnen.

4. Trainiere vielseitig!

Statt immer die gleichen Muskelgruppen zu beanspruchen, ist es besser, verschiedene Sportarten auszuprobieren und miteinander zu kombinieren. Zum Beispiel nach dem Joggen noch Klettern oder zum Schwimmbad radeln. Auf diese Weise profitiert dein ganzer Körper - und Spaß macht es außerdem.

5. Mach 'ne Pause nach dem Essen!

Woher Seitenstechen kommt, ist noch nicht erforscht. Hast du kurz vor dem Sport noch etwas gegessen, ist ein möglicher Grund - bei körperlicher Belastung kann ein voller Magen Schmerzen verursachen. Deshalb zwischen einer üppigen Mahlzeit und dem Sport zwei bis drei Stunden Abstand lassen.

6. Gönn dir 'ne Auszeit!

Wer kennt ihn nicht, den Muskelkater. Grund dafür sind kleinste Risse im Muskelgewebe, die beim Training entstehen - das ist aber normal und kein Zeichen dafür, dass du etwas falsch gemacht hast. Wenn der Muskelkater dich erwischt hat, gönn deinem Körper Ruhe, bis die Schmerzen nachlassen. Wenn du trotzdem weiter trainieren willst, konzentriere dich auf Übungen, die andere Muskelgruppen als die betroffenen belasten.

7. Autsch - wehgetan, was jetzt?

Wenn du dich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen verletzt hast, denk zuerst an die sogenannte PECH-Regel, die Erstversorgungsmaßnahmen für Prellungen, Zerrungen und Bänderverletzungen empfiehlt. Mit dieser Eselsbrücke kannst du dir merken, was jetzt zu tun ist:

P wie Pause einlegen

E wie Eis draufpacken

C wie Compressionsverband anlegen

H wie Hochlagern

 

Wenn die betroffene Stelle anschwillt und auch nach einer Pause noch schmerzt oder du dir die Haut stark aufgeschürft hast, dann ab zum Arzt oder zur Ärztin!

 

11.07.2019

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