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Hände mit weißem Handschuh

Gefährliche Stoffe im Griff

In einigen Produkten sind sogenannte Gefahrstoffe enthalten. Deshalb ist vor allem eines wichtig: der richtige Schutz. Wir erklären, was du dafür tun kannst.

Bei der Arbeit – und auch zu Hause – kommst du immer wieder mit Produkten in Kontakt, die gesundheitsschädliche Stoffe enthalten: Gefahrstoffe. Piktogramme auf den Produktverpackungen zeigen, ob enthaltene Stoffe ätzend, giftig oder krebserregend wirken können. Doch selbst wenn auf der Packung kein Gefahrstoff-Piktogramm zu finden ist, können solche Stoffe enthalten sein. Umso wichtiger ist es darum, sich gut zu schützen.

Mehr Sicherheit durch Unterweisung

Nutze dafür die Information und Handlungsanweisungen, die dir dein Arbeitgeber oder deine Arbeitgeberin gibt. Du hast ein Recht darauf, denn dein Betrieb ist dazu verpflichtet, dich in deinen Tätigkeiten über Sicherheitsrisiken und deren Vermeidung zu unterweisen.

Dabei erfährst du auch, auf was du zu deiner Sicherheit bei der Arbeit achten musst, wann du dich wie am besten schützt und wo im Salon welche Informationen zu finden sind.

An Handschuhe und Lüftung denken

Grundsätzlich solltest du darauf achten, bei direktem Hautkontakt mit gesundheitsschädlichen Stoffen Handschuhe zu tragen. Bei der Verwendung einiger Produkte können auch Dämpfe entstehen und eingeatmet werden. Dabei sollte der Arbeitsplatz beziehungsweise Raum ausreichend gelüftet werden.

Produkte richtig anwenden

In der Unterweisung angesprochene Verwendungs- und Gebrauchsinformationen sind unbedingt zu beachten. Andernfalls kann es zu Arbeitsunfällen und Verletzungen kommen.

Da du meist dieselben Produkte verwendest, solltest du dir vor der ersten Verwendung einen Moment Zeit nehmen und die Warn- und Gebrauchshinweise auf den Verpackungen nachlesen

Pläne beachten

Die Hautschutz- und Hygienepläne im Salon helfen, die richtigen Schutzmaßnahmen durchzuführen. Dort findest du zum Beispiel Informationen dazu, wann du welche Handschuhe tragen solltest. Bei Reinigungsarbeiten können das zum Beispiel chemikalienbeständige Schutzhandschuhe sein.

Desinfektionspläne informieren etwa über richtige Mischverhältnisse, wenn ein Desinfektionsmittelkonzentrat noch mit Wasser verdünnt werden muss. Die Dosierungsangaben helfen dabei, zu hohe Belastungen durch Dämpfe zu vermeiden.

Frag nach!

Wenn nach der Unterweisung noch etwas unklar ist oder du dir später bei manchen Tätigkeiten unsicher bist: Frage bei deinen Vorgesetzten oder Kolleginnen und Kollegen nach. In jedem Salon muss es eine Gefährdungsbeurteilung geben, in der alle Tätigkeiten, mögliche Gesundheitsrisiken sowie die richtigen Schutzmaßnahmen genannt sind.

Zusätzlich gibt es ein Gefahrstoffverzeichnis, in dem alle in deinem Ausbildungsbetrieb vorkommenden Gefahrstoffe aufgelistet und beschrieben sind. Du kannst dir also alles in deinem Salon erklären lassen.

Auch zu Hause schützen

Aber nicht nur bei der Arbeit, sondern auch zu Hause gibt es Produkte, die Gefahrstoffe enthalten – zum Beispiel Reinigungsmittel. Deshalb ist es auch hier wichtig, sich ausreichend zu schützen.

Schau auf den Verpackungen nach Piktogrammen sowie weiteren wichtigen Hinweisen. Die Benutzung von Einmalhandschuhen und rechtzeitiges Lüften beim Putzen sind auch hier wichtige Maßnahmen.

Achte auf deine Haut

Woran du beim Thema gesundheitsschädliche Stoffe vielleicht nicht denkst: Auch die richtige Hautpflege ist wichtig.

Ist deine Haut trocken und rissig, können Stoffe leichter eindringen. Deshalb solltest du deine Hände mit guter Pflege gegen Einwirkungen von außen schützen.

14.02.2018

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