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Sparschwein mit Aufdruck "Kaffeekasse".

Deine Fragen rund ums Trinkgeld

Die Münzen klimpern, als dein Kunde sie in ein Schweinchen mit deinem Namen drauf fallen lässt. Super, denn dann war er sicher zufrieden. Hier erfährst du, wie du mehr Trinkgeld kriegst - und ob Steuern anfallen.

Wie viel Trinkgeld kann ich erwarten?

Einen Anspruch auf Trinkgeld hast du nicht. Üblich sind in Deutschland fünf bis zehn Prozent des Rechnungsbetrags – sofern die Kundschaft zufrieden ist. Je tiefer der Kunde oder die Kundin in die Tasche greifen muss, desto unwahrscheinlicher ist es allerdings, dass volle zehn Prozent gegeben werden.

Was kann ich tun, um mehr Trinkgeld zu bekommen?

  1. Sei freundlich und natürlich, das kommt am besten an. Sich zu verbiegen, bringt nichts. Wenn du beispielsweise ein eher stiller Typ bist, dann ist das okay.
  2. Geh auf deine Kunden und Kundinnen ein und finde heraus, was sie sich wünschen. Das gilt nicht nur in puncto Frisur. Mit der Zeit entwickelst du ein immer besseres Gespür dafür, ob eine Person in Ruhe eine Zeitschrift lesen oder sich unterhalten möchte. Frage im Zweifelsfall nach.
  3. Sei behutsam, zum Beispiel beim Durchkämmen der Haare. Scheu dich auch hier nicht nachzufragen: Ist der Druck der Massage okay? Ist die Wassertemperatur für Sie angenehm?

Muss ich mein Trinkgeld versteuern?

Nein. Laut dem Einkommensteuergesetz (EStG) musst du das nicht, solange es freiwillig und zusätzlich zum Rechnungsbetrag gegeben wird – was üblicherweise der Fall ist. Auch wenn dein Team eine gemeinsame Kasse für Trinkgelder hat und alles später aufgeteilt wird, ist es für dich steuerfrei.

Muss ich von meinem Trinkgeld etwas abgeben?

Nein, dein Trinkgeld darfst du grundsätzlich behalten.

 

18.10.2018

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