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Junge Frau mit Einkaufstaschen

Die rechnet für dich

Neue Sandalen geshoppt, Kaffee getrunken und dann auch noch das letzte Kleingeld für einen Frozen Yogurt zusammengekratzt. Du verlierst auch manchmal den Überblick über deine Finanzen? Probier’s mit Haushaltsbuch-Apps.

Wenn du dich im App-Store umschaust, findest du viele verschiedene Apps. Sie alle haben ähnliche Funktionen: Du kannst am Anfang des Monats deine Einnahmen eingeben, kannst deine regelmäßigen Ausgaben für Miete, Strom, Telefon etc. als wiederkehrende Buchungen speichern und alle Ausgaben eintippen. Deine Belege kannst du oft auch gleich erfassen und ähnliche Ausgaben in Gruppen zusammenfassen, zum Beispiel "Auswärts Essen".

Und du kannst deine Finanzen meist auch als Diagramm darstellen lassen. So siehst du auf einen Blick, wofür du am meisten ausgibst. Es gibt auch Apps, die du mit deinem Konto koppeln kannst. Dann werden alle Abbuchungen gleich in der App dargestellt.

Einige Apps sind kostenlos, wie der VSB Haushaltsplaner des Verbraucherservices Bayern, andere kosten zwischen 1,79 Euro (wie die Apps "Mein Haushaltsbuch" oder "Haushaltsbuch Money Control") und knapp 5 Euro, wobei für Zusatzfunktionen auch noch Zusatzkosten fällig werden können.

Tipp: Schau dir die Bewertungen der Nutzerinnen und Nutzer im Store an. Je länger die Bewertungen zurückreichen, desto besser kannst du dir ein Bild machen.

Weil deine Finanzen sensible Daten sind, haben wir für dich die wichtigsten Fakten zum Thema Datenschutz zusammengestellt.

FAQ Haushaltsbuch-App

Ist die Quelle vertrauenswürdig?
Lade nur Apps aus vertrauenswürdigen Quellen runter.
Viele Apps wollen möglichst viel über die Nutzerinnen und Nutzer erfahren. "Wenn die App etwa Zugriff auf die Kontaktdaten im Smartphone haben möchte, ist Vorsicht geboten, denn diese Daten sind nicht für die Erbringung der Dienste erforderlich", sagt Christine Steffen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ist die App kostenlos, zahlt der Nutzer in der Regel mit seinen Daten.

Werden die Daten nur lokal auf dem Gerät gespeichert oder auf einem Server?
Steht der Server im Ausland, gelten deutsche Datenschutzbestimmungen nicht. Die App VSB Haushaltsplaner beispielweise überträgt keine Daten ins Netz oder auf fremde Server.

Ist die Nutzung nur mit einem Nutzerkonto möglich oder kann die App auch anonym genutzt werden?

Wenn etwa eine Verknüpfung zum Bankkonto hergestellt wird, sollte außerdem gewährleistet sein, dass die Daten verschlüsselt übertragen und gespeichert werden. In diesem Fall sollte man aber ganz genau nachlesen, wer alles Zugriff auf die Bankdaten erhält.

Gibt es einen Passwort-Schutz?
Die App sollte mit einem Passwort geschützt sein, damit Unbefugte nicht ohne Weiteres Zugriff auf deine hinterlegten Daten haben.
Wenn du dich für eine App entschieden hast, solltest du in den Einstellungen des Geräts – soweit möglich – dem Anbieter beziehungsweise der Anbieterin die Berechtigungen entziehen, die nicht erforderlich sind, wie etwa die Standortfreigabe.

Die Oldschool-Alternative

Wenn du keine Lust auf das Getippe unterwegs hast, kannst du auch ganz klassisch ein Haushaltsbuch in Papierform (oder am PC) führen. Du kannst Quittungen und Belege sammeln und dich einmal die Woche für 15 Minuten hinsetzen und alles eintragen.

Ob App oder Haushaltsbuch: Sinn macht das alles nur, wenn du alle Einnahmen und Ausgaben konsequent einträgst, wenigstens für zwei, drei Monate. Und wirf am besten mindestens alle zwei Wochen mal einen Blick auf dein Konto.

Monats- und Wochenpläne gibt’s aber auch kostenlos als PDF zum Download.
 Auf der Website der Sparkassen kannst du dir auch ein kostenloses Haushaltsbuch herunterladen. Dann entweder ausdrucken oder am Rechner ausfüllen.

06.07.2018

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