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Prüfungsangst

Nie mehr Blackouts

Bei der entscheidenden Klausur herrscht plötzlich Leere in deinem Kopf? Prüfungsangst kennen viele Auszubildende. Dabei ist sie leichter in den Griff zu bekommen, als du denkst.

Herzrasen, feuchte Hände, Übelkeit: Die Panik vor einer Prüfung kannst du am ganzen Körper spüren. Wenn dann das gefürchtete Blackout einsetzt, ist die Gefahr hoch, bei der nächsten Klausur wieder einen Aussetzer zu haben – denn deine Angst wird mit jedem Misserfolg nur noch größer. Ein Teufelskreis? Nicht unbedingt.

Was du vor der Prüfung tun kannst:

Organisation ist alles: So banal es klingt – je besser du auf die Prüfung vorbereitet bist, desto entspannter gehst du mit der Situation um. Wichtig ist dabei ein gutes Zeitmanagement. Erstelle Wochen- und Tagespläne und vergiss zum Ende der Lernphase nicht einen Puffer, um den Stoff in Ruhe wiederholen zu können.

Burger und Co. sind tabu. Zumindest sollten sie die Ausnahme sein, wenn du im Lernstress bist. Besser sind über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen mit Obst, frischem Gemüse, Getreide und Nüssen. Und natürlich das Trinken nicht vergessen! 1,5 Liter möglichst Zuckerfreies pro Tag sollten es mindestens sein

Einfach mal loslachen? Hilft wirklich! Eine gute Prüfungsvorbereitung beinhaltet auch kleine Auszeiten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Katzenvideo?

Gutes Timing: Erscheine nicht zu knapp zur Prüfung, vermeide aber auch, zu früh da zu sein. Warum? Du machst dich nur unnötig nervös – und dann stecken dich andere Prüflinge womöglich noch mit ihrer Panik an.

Was du während der Prüfung tun kannst:

Mach dir klar: Du hast schon ganz anderes geschafft. Frühere Erfolgserlebnisse geben dir das nötige Selbstbewusstsein um Ruhe zu bewahren. Denke beispielsweise an den gelungenen Haarschnitt vor den Augen deiner Chefin oder die Beschwerde des Kunden nach dem Kassieren, mit der du so professionell umgegangen bist.

Probiere es mit einer Atemübung, die dich ablenkt: Atme tief ein und aus. Zähle beim Einatmen "Eins" und beim Ausatmen "Zwei". Wiederhole dies etwa zwei Minuten lang.

Motivation to-go: Sprich dir in kurzen, positiv formulierten Sätzen gedanklich Mut zu, beispielsweise: "Ich schaffe das, ich habe mich ausreichend vorbereitet!"

Blackout in der mündlichen Prüfung: Da hilft nur ehrlich sein! Bitte den Prüfenden, dass du dich einen Moment sammeln darfst und er andere Fragen vorzieht.

Was wäre das schlimmste, was passieren kann? In den seltensten Fällen hängt alles von einer nicht bestandenen Prüfung ab. Du kannst sie wiederholen oder findest ansonsten einen anderen Weg zu deinem Traumjob.

17.03.2017

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