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Radfahrer fährt eine Straße entlang.

Fünf Tipps für ein nachhaltigeres Leben

Die Welt retten ist ein ziemlich großes Ziel. Aber sie ein klein wenig besser zu machen, klappt mit unseren Tipps auf jeden Fall!

Es gibt viele Möglichkeiten, im Alltag etwas für die Umwelt zu tun: Regional einkaufen, weniger tierische Produkte essen, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder lieber tauschen statt kaufen. Mit diesen fünf Strategien bist du auf dem richtigen Weg.

Kauf Lebensmittel regional und saisonal ein

Erdbeeren an Weihnachten, Äpfel im Frühling und das ganze Jahr über Bananen. Jede Art von Obst und Gemüse, das ganze Jahr über im Supermarktregal – ganz normal, oder? Dass diese Ware manchmal vom anderen Ende der Welt eingeflogen werden muss, monatelang in Kühlhäusern gelagert wird oder nur in riesigen (Plastik-)Gewächshäusern heranwächst, daran denken wir meist nicht. Auf der Seite des Bundeszentrums für Ernährung findest du einen Saisonkalender für Obst und Gemüse, daran kannst du dich beim Einkaufen orientieren. Greife wenn möglich zu loser, nicht abgepackter Ware – das spart zusätzlich Müll.

Tipp: Werd doch mal selbst zum Gärtner. Eine Tomatenpflanze, ein Topf Basilikum und sogar Kartoffeln lassen sich auch auf einem kleinen Balkon prima selbst ziehen.

Iss weniger tierische Produkte

Wenn Kühe pupsen ist das schlecht für unsere Umwelt. Klingt witzig, ist aber ernst. Wir können unsere eigene CO2-Bilanz extrem beeinflussen, wenn wir weniger tierische Produkte essen. Und damit ist nicht nur Fleisch gemeint. Für Käse, Joghurt und Co brauchen wir Milch – und die gibt nun mal die pupsende Kuh. Natürlich musst du jetzt nicht von heute auf morgen zum Veganer werden. Aber vielleicht startest du mit einem Veggie-Montag, steigst auf Pflanzenmilch um und entscheidest dich beim Mittagessen so oft wie möglich für das vegetarische Menü?

Tipp: Im Internet findest du viele tolle Rezepte für leckere vegetarische und vegane Gerichte.

Sei mobil – aber ohne Auto

Laufen oder Fahrradfahren belastet die Umwelt natürlich am allerwenigsten. Und öffentliche Verkehrsmittel sind besser, als mit dem eigenen Auto zu fahren. Ist deine Arbeitsstelle aber schlecht mit dem Fahrrad oder den Öffis erreichbar, versuche eine Fahrgemeinschaft mit Kolleginnen oder Kollegen zu bilden, dann hockt nicht jeder alleine in seinem Auto. Das spart nicht nur Sprit und Nerven, sondern auch CO2.

Tipp: Findest du keinen „Pendel-Partner“? Auf dem "Pendlerportal" kannst du deine Strecke und Uhrzeiten einstellen und gucken, ob du jemanden findest, der den gleichen Weg hat.

Putze mit gutem Gewissen

DIY-Wasch- und Putzmittel sind ganz leicht selbstgemacht und belasten die Umwelt viel weniger als die herkömmlichen Chemiekeulen. Tatsächlich brauchst du nur fünf Zutaten: (Wasch-)Soda, Zitronensäure, Natron, Essig, Kernseife. Die bekommst du in jedem Drogeriemarkt und kannst damit fast alle Reinigungsmittel selbst herstellen, beispielsweise Allzweckreiniger, Spülmittel und sogar Waschpulver.

Tipp: Rezept für Allzweckreiniger für Böden und Oberflächen:

  • 1 Teil Essig
  • 2 Teile Wasser
  • Orangen- oder Zitronenschalen

Vermenge alle Zutaten in einem Glas mit Deckel. Gib die Orangen- oder Zitronenschale dazu und lasse die Mischung verschlossen einige Tage ziehen (je länger, desto mehr duftende ätherische Öle lösen sich aus den Schalen). Danach den Reiniger durch ein Sieb abgießen und in eine Sprühflasche umfüllen.

Leihe oder tausche statt neu zu kaufen

Du brauchst einmal im Jahr eine Bohrmaschine? Das Laminiergerät hast du nur für eine Bewerbung benutzt und seitdem verstaubt es im Schrank? Bevor du das nächste Mal etwas anschaffst, was du nur selten brauchst, frag doch lieber erst in deinem Bekanntenkreis herum, ob du es dir irgendwo ausleihen kannst. Möbel und Geräte kannst du nachhaltiger und oft auch viel günstiger gebraucht kaufen – via Online-Kleinanzeigen. Auch bei Klamotten muss nicht immer alles neu sein. Secondhand-Ware ist oft noch fast neuwertig oder wie wäre es mal mit einer Klamottentauschparty?

Tipp: Ausgelesene Bücher kannst du zum Bücherschrank bringen – und dort auch gleich Lesenachschub holen.

 

11.11.2019

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