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Tschüs Zuckerwürfel, die auf einem Esslöffel gereicht werden: So geht's mit wenig Zucker

So geht's mit weniger Zucker

Zucker versteckt sich in vielen Lebensmitteln. Dass er uns nicht guttut, wissen wir zwar. Aber wie kommen wir um ihn herum? Diese vier leckeren Rezepte entschärfen die größten Zuckerbomben.

Du isst ab und zu mal Fertigprodukte? Dann kommt Mister Zucker quasi durch die Hintertür auf deinen Speiseplan. Denn auf der Zutatenliste tarnt er sich zum Beispiel als Dextrose, Gerstenmalzextrakt, Maltodextrin oder Glukosesirup. Auch in anderen Sachen ist massenhaft Zucker drin.

Zuckerbombe: Softdrinks

Du hast es dir wahrscheinlich schon gedacht: Cola, Limo und Co. sind das reinste Zuckerwasser. Besonders schlimm an den süßen Getränken ist, dass sie meistens "on top" gehen. Du trinkst sie einfach so nebenbei und bemerkst die Zuckerkalorien gar mit – deine Hüften allerdings schon. Übrigens: Auch Säfte enthalten wahnsinnig viel Fruchtzucker, sie sind also kein Ersatz! Probier es doch mal mit dieser Alternative:

Selbstgemachter Eistee mit Zitronenscheibe

(Foto: pixabay)

Selbstgemachter Eistee

Zutaten

  • 3 Beutel Früchtetee
  • 1/2 Liter Wasser
  • 2 Pfirsiche
  • frische Minze
  • Eiswürfel

Zubereitung:

Brühe den Tee nach Packungsanweisung mit einem halben Liter kochendem Wasser auf. Lass ihn dann ganz abkühlen. Wasche Minze und Pfirsiche, entferne den Pfirsichstein und schneide das Obst klein. Gib die Pfirsiche, Minze und den Tee in einen Krug und lasse alles für rund eine Stunde ziehen. Anschließend in einem Glas mit Eiswürfeln servieren.

Zuckerbombe: Fruchtjoghurt

An einem kleinen Joghurt zwischendurch kann doch nichts auszusetzen sein, oder? Oh, doch, denn in 100 Gramm Fruchtjoghurt stecken durchschnittlich locker 15 Gramm reiner Zucker! Das entspricht etwa fünf Zuckerwürfeln. Wir verraten dir eine gesündere Alternative:

Joghurt mit Erdbeerstückchen auf einem Esslöffel

(Foto: pixabay)

Bananen-Beeren-Joghurt-Mix

Zutaten:

  • 150 g Naturjoghurt
  • eine halbe Banane
  • eine Handvoll gemischte Beeren
  • in der Saison zum Beispiel Erdbeeren

Zubereitung:

Schäl die halbe Banane und zerdrücke sie mit einer Gabel in einer Schüssel. Gib den Joghurt drüber und vermische beides. Wasch die Beeren und verteile sie auf dem Bananenjoghurt.

Zuckerbombe: Müsli

In den vermeintlich gesunden Frühstücks-Cerealien versteckt sich oft eine Menge Zucker. Cornflakes & Co. haben es dabei natürlich besonders in sich. Auch in Knusper- und Schokomüsli steckt jede Menge zugesetzter Zucker. Übrigens: Selbst das klassische Früchtefertigmüsli ohne weitere Zuckerzusätze gehört strenggenommen zu den Zuckerbomben, denn getrocknete Früchte enthalten viel mehr Zucker als frisches Obst. Dabei ist es ganz einfach, sich morgens selbst ein gesundes Müsli als Frühstück zu zaubern:

Schale mit Cerealien, Beeren und Joghurt

(Foto: pixabay)

Frühstücks-Cerealien-Mix

Zutaten:

  • 3-4 Esslöffel Getreideflocken (z. B. Haferflocken)
  • Naturjoghurt oder Milch
  • etwas frisches Obst
  • evtl. ein paar Mandeln oder Nüsse

Zubereitung:

Wasch das Obst und schneide es in mundgerechte Stücke. Die Mandeln oder Nüsse grob hacken. Misch die Getreideflocken mit dem Joghurt oder der Milch. Gib das Obst darüber und garniere das Ganze mit den gehackten Mandeln oder Nüssen.

Zuckerbombe: Ketchup

Viele stecken Ketchup eher in die herzhafte Schublade. Doch hier steht Zucker ganz weit vorn auf der Zutatenliste. Durchschnittlich 22 Gramm Zucker finden sich in 100 Gramm der roten Soße. Probier es doch mal mit dieser Version mit weniger Zucker:

Scheibe Brot mit einem Smiley aus Tomatensoße

(Foto: pixabay)

DIY-Ketchup: Grillköniginnen-Soße

Zutaten:

  • 80 g Tomatenmark
  • 1 Messerspitze Paprikapulver
  • ½ TL Salz
  • 2 entsteinte Datteln
  • 50 ml Wasser
  • 1 EL Essig

Zubereitung:

Schneide die Datteln in grobe Stücke und gib sie zusammen mit den anderen Zutaten in eine Schüssel. Lass alles etwa eine halbe Stunde lang einweichen. Danach mixst du die Zutaten mit einem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Soße. Wenn du magst, kannst du den Ketchup noch würzen, zum Beispiel mit Chilipulver oder Curry.

 

04.04.2019

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